Kapitel 3

Ludmilla:

Als der große Vogel endlich landete holte mich eine Frau vom Flughafen ab. Sie sagte sie heißt Ludmilla und würde jetzt ein schönes Zuhause für mich und die anderen Katzen finden...HATSCHI . Ludmilla und die anderen Katzen in den transportboxen ahnten noch nicht, welch schönes Souvenir ich aus Moskau mitgebracht hatte HATSCHI..

In Ludmillas Zuhause angekommen hatte ich erstmal Angst. Alles roch so anders und die anderen Katzen die sie auch abgeholt hatte waren auch so nervös, dafür waren sie um ein Vielfaches kleiner ...
Als ich gerade anfangen wollte mich zu entspannen räusperte sich hinter mir ein riesiger Schwarzer Kater und schaute mich böse an.das erinnerte mich doch glatt an die Katzen in Moskau, die es warm und trocken hätten während ich im Regen schlief..HILFE!!!

Mein Name ist Matisse und wenn du genau tust was ich dir Sage wird dir nichts passieren. Als erstes zeige ich dir alle Plätze die NICHT deine sind. Hmmm das waren am Ende fast alle aber mal sehen, vielleicht könnte ich ihn ja noch überzeugen. Am Ende lernte ich das ich erst fressen kann wenn er satt ist, gespielt wird nur wenn er Lust dazu hat und das allerwichtigste SEIN Frauchen gehört nur ihm alleine.

Ich nickte bei jeder Ansage hektisch und versuchte das Kribbeln in meiner Nase zu unterdrücken HATSCHI...

Am nächsten Tag war ich nicht mehr alleine mit meinem Niesen und 5 Katzen sahen mich zickig an. Ludmilla griff mich und ging mit mir zum Tierarzt, der einen ordentlichen Schnupfen feststellte, wen wundert es nach der Kälte ... Und Ludmilla ausreichend Antibiotika für alle mitgab, ich hatte es mittlerweile geschafft alle anzustecken.
Ich muss euch nicht erzählen wie beliebt ich dadurch bei den anderen wurde... Matisse hatte mich mittlerweile immer im Auge und ihm wurde es nicht langweilig mich überall zu vertreiben...
Die Tage vergingen und immer wieder kamen Menschen und spielten mit uns und sprachen mit Ludmilla, aber keiner kam ein zweites mal wieder.
Eines Tages kam ein Pärchen, ich hörte schon umflor ihre stimmen und war neugierig geworden. Natürlich drängelte sich matisse wieder in die erste Reihe schließlich war er ja der Chef. Die Frau hatte eine nette stimme und schaute mich ganz begeistert an.
Matisse wurde es schnell langweilig und er verzog sichtbare SEINE Fensterbank . Die Frau und der Mann spielten mit mir und den anderen und die Frau hatte sogar leckerchen in der Tasche TOLLLLLL.
Ludmilla nannte sie uta und Karsten und sie sprachen ganz lange miteinander.
Als sie gingen war ich etwas traurig, die gefielen mir schon ganz gut. Ludmilla war bester Laune und sagte etwas von neuem Zuhause aber das hatte ich nicht verstanden.

Nach 2 Wochen kam sie wieder mit dieser transportboxen und meine reise ging weiter ....

tbone am 2.7.13 14:52, kommentieren

Kapitel 2

Lillia:

Jaaaaa der Flohmarkt. es wurde immer kälter in Moskau und die Menschen fingen an ihre Häuser zu schmücken und waren ganz aufgeregt. Ich hörte was von Feiertagen und Weihnachten und so...hmmm ich weiß zwar nicht was es bedeutet aber jeden Tag schloss ein weiterer Stand seine Tür und mein Mittagstisch wurde immer karger und karger bis nur noch eine Tür auf war. Auch die warmen Schlafplätze fielen weg und mir war echt kalt....

An dieser letzten Tür sah ich eines Tages den Budenbesitzer mit einer Frau reden, die die ganze Zeit zu mir hinschaute. Sie rief mich und da ich sooooooooo einen Hunger hatte kam ich zu ihr. Sie sagte ich brauche keine Angst zu haben jetzt wird alles gut, sie würde mich mitnehmen und ein neues Zuhause für mich finden.
Ich setzte meinen ICH BIN SOOOO SUPER DANKBAR Blick auf und lehnte mich zurück. Die Frau sah so gütig aus und ich war so hungrig daß ich mich einfach von ihr zum Auto tragen liess. Sie sagte ihr Name ist Lillia.

Bei Lillia angekommen kam ich erstmal in einen kleinen Raum ( der war so warm *schmelzdahinvorFreude* ) das ich ein Dauergrinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekam. Dort stand ein kleines Bettchen, Napf und Wasser und so eine grosse Schüssel mit ganz viel Sand drin hmmm vielleicht sagt sie ja noch wozu das ist.
Ich ass den ganzen napf leer, sooo lecker, trank und fiel sofort in einen traumlosen Schlaf. Nach gefühlt 1 Minute Schlaf weckte mich Lillia und sagte wir müßten zum Doktor...
Wie , Doktor, sehe ich krank aus ?????

Was dann kam, erspare ich euch lieber in den Einzelheiten, aber diese sache die Katzen und Kater so machen wenn sie ganz doll verliebt sind, die geht jetzt nicht mehr...
Dann habe ich noch gaaaanz viele Spritzen bekommen insgesamt ein richtig blöder Tag.Und müde bin ich jetzt auch...

Am nächsten Tag lernte ich die anderen Katzen bei Lillia kennen. Ich hatte richtig Angst schließlich weiß ich ja wie fies die anderen sein können. Ich verkroch mich lange Zeit kam nur zum Fressen und trinken raus und war ganz traurig. so hatte ich mir das neue Leben nicht vorgestellt.

Dann kam es wie es kommen mußte und ich wurde erstmal krank. So ein richtig fieser Schnupfen mit ordentlich Nase und Husten, wenn ihr wisst was ich meine. Lillia sagte, daß mir das Klima in Moskau wohl nicht bekommt und sie jemanden gefunden hat, der mich mit nach Deutschland nimmt und dann soll ich endlich ein neues Zuhause finden. Was sie mir nicht erzählte war, daß ich stundenlang in so einer Box sass und dann in so einen riesen Vogel kam, der mich in eine neue Welt bringen sollte...

Auf Wiedersehen Moskau, ich glaube ich werde dich nicht vermissen.
Willkommen unbekanntes Leben, ich bin sehr aufgeregt

tbone am 2.7.13 14:25, kommentieren

T Bone, Thermoweste und die jungen Wilden..... Kapitel 1

Wie alles begann:

Darf ich mich vorstellen, mein Name ist T Bone und wenn ihr seht was passiert wenn ihr mir ein Steak hinhaltet, wißt ihr auch warum... Mein Personal nennt mich übrigens Boris naja Menschen halt...ich lasse sie einfach mal, sie schauen halt so glücklich aus, wenn ich mich bei Boris umdrehe.

Ich bin ein wirklich schicker einjähriger Kater mit endlos langen Beinen, jaja die Mädels sind schon ein bißchen neidisch, und komme aus dem kalten kalten wirklich kalten Moskau. Hier habe ich das erste halbe Jahr meines Lebens verbracht und es war sehr kalt und düster.

An meine Mama habe ich kaum Erinnerungen, ich erinnere mich an ein kuscheliges Miteinander mit meinen Geschwistern, daß in dem Moment endete als ich keine Milch mehr von Mama bekam. Die Menschen nahmen mich und setzten mich einfach vor die Tür. Das war wirklich schlimm, denn so richtig mutig war ich nicht und ganz ehrlich den Part mit den Mäusen hatten wir noch nicht so richtig in der Erziehung... außerdem waren die sowieso tiefgefroren...
Die anderen Katzen die ich traf waren alle viel größer als ich und schauten so grimmig, daß mir das Blut in den Adern gefror. Ähhhhh vielleicht habe ich deswegen auch ein wenig Pipi gemacht. Natürlich schliefen diese katzen in warmen überdachten Hauseingängen während unsereins im Regen und Schnee sass.....
Eines Tages traf ich einen ganz alten Kater, der mich anschaute und sagte Junge du musst zu den Menschen, wenn du hier überleben willst. Er sagte mach deine Augen groß und kugelig das lieben die Menschen und dann weine noch herzzerreissend und das Buffet ist eröffnet.

Schau, in der Mitte der Stadt gibt es einen Flohmarkt, da solltest du beginnen. Gesagt, getan ich stapfte los und übte mich am Kugelblick und herzzerreissend jammern. Bis ich da war funktionierte das schon ganz prima und vor allen Dingen hatte ich Hunger, aber das sollte ja laut dem alten Kater bald abgestellt sein....

Der Flohmarkt war laut und hektisch, ganz viele Menschen rannten geschäftig hin und her. Ich musste aufpassen nicht andauernd getreten zu werden. Am ersten Stand roch es schon köstlich nach Huhn und das Wasser lief mir im Mund zusammen. Ich räusperte mich kurz setzte mich hin kugelte die Augen und schrie MIAUUUUUU. Der Standbesitzer erschreckte sich ordentlich schaute mich an und sagte Hast du hunger Kleiner ??? RICHTIG ich sterbe sozusagen vor Hunger...
Er warf mir ein Stück Huhn hin das soooooooo köstlich schmeckte als wenn es das beste Essen von Welt war . Danach durfte ich mich noch bei dem warmen Stand hinlegen und schlief das erstemal seit Tagen wieder glücklich ein.

In den nächsten Wochen verfeinerte ich meine Methode noch und war bald bekannt wie ein bunter Hund ähhh Kater auf dem Flohmarkt.
Ich hatte täglich wechselnden Mittagstisch und durfte mich auch oft irgendwo am Tage in die warme Bude legen. Nachts hatte ich dann wieder das Vergnügen draussen in der Kälte zu schlafen. So hätte es ewig weitergehen können aber dann kam alles anders...

tbone am 2.7.13 13:29, kommentieren