T Bone, Thermoweste und die jungen Wilden..... Kapitel 1

Wie alles begann:

Darf ich mich vorstellen, mein Name ist T Bone und wenn ihr seht was passiert wenn ihr mir ein Steak hinhaltet, wißt ihr auch warum... Mein Personal nennt mich übrigens Boris naja Menschen halt...ich lasse sie einfach mal, sie schauen halt so glücklich aus, wenn ich mich bei Boris umdrehe.

Ich bin ein wirklich schicker einjähriger Kater mit endlos langen Beinen, jaja die Mädels sind schon ein bißchen neidisch, und komme aus dem kalten kalten wirklich kalten Moskau. Hier habe ich das erste halbe Jahr meines Lebens verbracht und es war sehr kalt und düster.

An meine Mama habe ich kaum Erinnerungen, ich erinnere mich an ein kuscheliges Miteinander mit meinen Geschwistern, daß in dem Moment endete als ich keine Milch mehr von Mama bekam. Die Menschen nahmen mich und setzten mich einfach vor die Tür. Das war wirklich schlimm, denn so richtig mutig war ich nicht und ganz ehrlich den Part mit den Mäusen hatten wir noch nicht so richtig in der Erziehung... außerdem waren die sowieso tiefgefroren...
Die anderen Katzen die ich traf waren alle viel größer als ich und schauten so grimmig, daß mir das Blut in den Adern gefror. Ähhhhh vielleicht habe ich deswegen auch ein wenig Pipi gemacht. Natürlich schliefen diese katzen in warmen überdachten Hauseingängen während unsereins im Regen und Schnee sass.....
Eines Tages traf ich einen ganz alten Kater, der mich anschaute und sagte Junge du musst zu den Menschen, wenn du hier überleben willst. Er sagte mach deine Augen groß und kugelig das lieben die Menschen und dann weine noch herzzerreissend und das Buffet ist eröffnet.

Schau, in der Mitte der Stadt gibt es einen Flohmarkt, da solltest du beginnen. Gesagt, getan ich stapfte los und übte mich am Kugelblick und herzzerreissend jammern. Bis ich da war funktionierte das schon ganz prima und vor allen Dingen hatte ich Hunger, aber das sollte ja laut dem alten Kater bald abgestellt sein....

Der Flohmarkt war laut und hektisch, ganz viele Menschen rannten geschäftig hin und her. Ich musste aufpassen nicht andauernd getreten zu werden. Am ersten Stand roch es schon köstlich nach Huhn und das Wasser lief mir im Mund zusammen. Ich räusperte mich kurz setzte mich hin kugelte die Augen und schrie MIAUUUUUU. Der Standbesitzer erschreckte sich ordentlich schaute mich an und sagte Hast du hunger Kleiner ??? RICHTIG ich sterbe sozusagen vor Hunger...
Er warf mir ein Stück Huhn hin das soooooooo köstlich schmeckte als wenn es das beste Essen von Welt war . Danach durfte ich mich noch bei dem warmen Stand hinlegen und schlief das erstemal seit Tagen wieder glücklich ein.

In den nächsten Wochen verfeinerte ich meine Methode noch und war bald bekannt wie ein bunter Hund ähhh Kater auf dem Flohmarkt.
Ich hatte täglich wechselnden Mittagstisch und durfte mich auch oft irgendwo am Tage in die warme Bude legen. Nachts hatte ich dann wieder das Vergnügen draussen in der Kälte zu schlafen. So hätte es ewig weitergehen können aber dann kam alles anders...

tbone am 2.7.13 13:29

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